Kirchengewerkschaft
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Januar 2014

Kaskoversicherung

Für Dienstfahrten der ehren-, neben- oder hauptamtlichen Mitarbeitenden besteht Dienstreise-Kasko-Versicherungsschutz analog einer privaten "Vollkaskoversicherung", wenn die Dienstfahrten im Auftrag und im Interesse des Dienstherrn (also der Landeskirche oder einer ihrer Einrichtungen wie Kirchenbezirk oder Kirchengemeinde) mit dem eigenen Kfz durchgeführt werden und dadurch eigener Schaden entsteht.
Ausgeschlossen ist eine Ersatzpflicht des Versicherers im Falle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. In jedem Schadensfalle ist eine Selbstbeteiligung von € 200 vorgesehen.

In der Hoffnung, dass die Kaskoversicherung nie in Anspruch genommen werden muss, sollte man sich dennoch genau informieren, wer - wieviel - und bei welchem Schadensfall bezahlt.

Einzelheiten dazu stehen im:

download: Merkblatt zum Versicherungsschutz ehrenamtlicher Mitarbeitender (77 KB)
download: "Gemeinsam auf sicherem Weg." (2.628 KB)

dienstlich mit dem Privat-PKW unterwegs ...

Immer wieder kommt es vor, dass die eine oder der andere dienstlich mit dem eigenen PKW unterwegs ist.
Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitstelle zählen bei "abhängig Beschäftigten" (Arbeiter, Angestellte, Beamte, Pfarrer) hierbei allerdings nicht dazu (Autoschäden bei solchen Fahrten erkennt das Finanzamt leider ab 1. Januar 2007 nicht mehr als "Werbungskosten" an),
sehr wohl aber Fahrten von der hauptsächlichen Schule zu einer anderen, in der auch Unterricht gehalten wird.

Für Ehrenamtliche zählen auch die Fahrten zur "Dienststelle" dazu.
Solange auf diesen Dienstfahrten nichts passiert - was wirklich allen zu wünschen ist - werden diese Fahrten abgerechnet und alles ist in Ordnung.

Doch wie sieht es aus, wenn während einer genehmigten Dienstfahrt ein Unfall geschieht?

Grundsätzlich muss erst einmal die Schuldfrage geklärt werden, da diese entscheidend auf die Schadensregulierung wirkt.
Es ist daher zu unterscheiden zwischen schuldhaften und schuldlosen Unfällen.

Unfälle mit Eigenverschulden

Für Schäden an Unfallgegnern tritt die eigene Haftpflichtversicherung ein, eigene Schäden an Fahrzeugen übernimmt die Kaskosammelversicherung (bzw. Teilkaskosammelversicherung) der Landeskirche, jedoch wird eine Selbstbeteiligung von jeweils € 200 fällig.
Rabattverluste/Rückstufungsschäden werden jedoch nach geltender Rechtssprechung nur hinsichtlich der eigenen Kaskoversicherung ersetzt, so diese in Anspruch genommen wurde.
Hinsichtlich der Haftpflichtversicherung gehören sie mit zu den Betriebsaufwendungen des Fahrzeugs und sind mit der Kilometerpauschale abgegolten.

Unverschuldete Unfälle

Sind andere Verkehrsteilnehmende schuld am Unfall, so haben diese für entstandene Personen- und Sachschäden einzustehen, und zwar für alle und auch die Folgeschäden (Rabattverluste).
Bei Unfallflucht ist unbedingt eine polizeiliche Bestätigung einzuholen, damit der Dienstreisekaskoschutz (wie bei Eigenverschulden) eintreten kann.

Fazit

Die Landeskirche hat ihre Mitarbeitenden wirklich gut abgesichert, jedoch bleibt neben dem ganzen Ärger und der Lauferei nach einem Unfall das Risiko der Eigenbeteiligung von € 200 und des Verlustes vom Schadenfreiheitsrabatt der Haftpflichtversicherung bei einem selbstverschuldeten Unfall.
Dennoch hat die Evang. Landeskirche in Baden im Vergleich aller Gliedkirchen der EKD für die Mitarbeitenden den günstigsten Versicherungsschutz.

W I C H T I G

INFO

EOK, Referat VI, Frau Ratzel
Tel: 0721 - 9175 - 610
Fax: 0721 - 9175 - 620



=> download: Merkblatt zum Versicherungsschutz ehrenamtlicher Mitarbeitender (77 KB)
=>download: "Gemeinsam auf sicherem Weg." (2.628 KB)

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