Kirchengewerkschaft
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Februar 2012

Mobbing

Der Begriff "Mobbing" hat sich aus dem englischen Verb "to mob" entwickelt (anpöbeln, über jemanden herfallen). Der schwedische Arbeitspsychologe Leymann definierte in den letzten Jahren damit ein bestimmtes Muster von aggressiven Handlungen unter Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsplatz.

Durch Mobbing wird versucht, Konflikte am Arbeitsplatz auf Kosten einer Person oder Personengruppe zu lösen. Diese Person hat sich im Laufe des Konfliktgeschehens als die Unterlegene erwiesen. Es wird von den Gegnern kein Mittel gescheut, die Kollegin oder den Kollegen zu isolieren und aus der beruflichen Position zu drängen. Sie mißbrauchen dabei ihre Macht und bedienen sich schikanierender sowie verleugnender Mittel, wie z.B. dauernder Mißachtung, Verweigerung von Arbeitsaufträgen, Verunglimpfung oder anderer Herabwürdigungen. In vielen Fällen wird dem Opfer schließlich kein Ausweg mehr gelassen. Mobbing geschieht systematisch und kann für die Betroffenen gravierende Folgen haben, wie u.a. die empfindliche Minderung ihres sozialen Ansehens, psychische und physische Erkrankungen, den Verlust des Arbeitsplatzes und sogar der Arbeitsfähigkeit. Von Mobbing möglicherweise betroffene Personen sollten sich daher unbedingt, je früher desto besser, fachkundigen (!) Rat holen.

Auf alle Fälle sollten sämtliche Vorkommnisse bei Verdacht auf Mobbing in einem Tagebuch dokumentiert werden!

Die wenigen vorhandenen Forschungsergebnisse lassen auf einen hohen Verbreitungsgrad der Mobbingpraxis schließen.


Literatur zum Thema:


und viele andere Veröffentlichungen

Beratungsstellen:

=> Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
=> Diskriminierung am Arbeitsplatz
=> Gleichstellung von Frauen und Männern
=> sexuelle Belästigung
=> 45 typische Mobbing-Handlungen

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